Rumänische Flora
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Bergflora
19.3.2025

Arbeiten in Rumänien

Die Berge Rumäniens gehören zum größten Teil zu den Südkarpaten, ein kleiner Teil gehört zu den Ostkarpaten und erinnert an die kontinentalen Klimabedingungen. Im südlichen Teil Siebenbürgens treffen beide Landschaften in einer gemäßigten Zone aufeinander. Obwohl die Berge dort nicht sehr hoch sind, kaum ein Gebirge ist über 2.500 m, sind sie teilweise schroff und zerklüftet. Das bedeutet insbesondere für die Forstarbeit, dass ein erheblicher Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften besteht.
Aber auch in den Regionen in denen Wintersport und Bergwandern ausgeübt werden, werden insbesondere Saisonarbeitskräfte benötigt. So müssen die Sportler vor wilden Tieren wie Wölfen und Bären geschützt werden, die an geeigneten Stellen immer wieder mal die Touristen anfallen. Und in der Klettersaison muss naturgemäß die Bergwacht personell verstärkt werden. Denn die schattigen Täler, dominiert von Buchen und Fichten, die überall fließenden Gebirgsbäche, die üppige Vegetation, das milde Klima und die spärlichen Wegmarkierungen verlangen von den Kletterern erhebliche Anstrengungen, die regelmäßig Rettungsaktionen nach sich ziehen.
Es ist also kein Wunder, dass immer mehr Arbeitskäfte aus Westeuropa Urlaub in Rumänien machen möchten. Dabei gibt es viele Unterschiede zwischen den einzelnen Dörfern: Die siebenbürgischen Kirchenburgen sind renovierungsbedürftig, während in der Region um Hermannstadt die Straßen nachts ausgebessert und neu asphaltiert werden müssen. Die Berge zwischen den Flüssen Olt und Donau sind nicht viel anders. Hier ist viel Arbeit erforderlich, um die Natur zu erhalten und zugleich für die Wirtschaft nutzbar zu machen.
Nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt steigt eine beeindruckende Berglandschaft empor, die jeden Arbeitnehmer dazu herausfordert, sich in den Ruhezeiten auf eine ausgedehnte Bergwanderung zu begeben. Die Wege und Pfade müssen markiert werden, damit die Arbeitgeber die ursprüngliche Natur der Bergwelt gut erkunden können.
Man muss übrigens kein geübter Facharbeiter sein um hier Arbeit zu finden und zu erleben. Wer gerne Ausflüge mit den Arbeitskollegen macht, kann auf unbefestigten Wegen entlang der Bäche zu langen Fußwanderungen aufbrechen und dabei romantische und einsame Felsen entdecken, die zum Fotografieren und Verweilen einladen.
Auch in den Weinanbaugebieten Transsilvaniens sind viele Saisonarbeitskräfte erforderlich, um die Weinernte rechtzeitig einzubringen. Eine Krankenversicherung ist hier nicht erforderlich, denn wer krank wird, beendet das Arbeitsverhältnis, und bezieht anschließend Arbeitslosengeld bis zum Eintritt ins Rentenalter. Viele Arbeitsplätze setzen gute Ausrüstung, Kenntnisse der Landessprache und einige Erfahrung voraus; um diese sollte daher durch eine geeignete schriftliche Bewerbung konkurriert werden.
Auch der Nationalpark bietet freie Arbeitsplätze als Parkranger zur Begleitung von Wanderungen in der Natur mitten in der herrlichen Fauna und Flora Rumäniens. Besonders zu empfehlen für Arbeitskräfte ist die Nationalparkverwaltung in Fagaras wo es eine faszinierende Hochalpenstraße und abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren gilt.